Bestimmung
Ein grünlicher Specht mit grauem Kopf und vergleichsweise zurückhaltender dunkler Gesichtszeichnung. Männchen haben eine rote Stirn, Weibchen fehlt dieser Fleck.
Wann beobachten
Überwiegend ein Standvogel mit einigen örtlichen Wanderungen nach der Brut. Die Lebensraumqualität bestimmt, wo er dauerhaft vorkommt.
Wo beobachten
Offene alte Wälder, Auwälder, Parks und Obstgärten können geeignet sein. Alte Laubbäume und benachbarte Nahrungsflächen sind wichtig.
Verhalten und Ökologie
Nahrung und Ernährung
Ameisen und ihre Brut sind besonders wichtig, daneben andere Wirbellose und etwas saisonale Pflanzennahrung.
Fortpflanzung und Lebenszyklus
Die Bruthöhle wird in geeignetem weichem oder morschem Holz gezimmert. Das Entfernen aller alternden Bäume kann Nistgelegenheiten beseitigen.
Genauer betrachtet
Seine Ansprüche reichen über einen einzelnen Nestbaum hinaus. Nahrungsflächen und ein künftiges Angebot geeigneter Höhlenbäume sind ebenfalls wichtig.
Weltweite Gefährdungsbewertung
LC · Nicht gefährdet
Globale Kategorie der verlinkten Bewertung, keine Angabe zur örtlichen Häufigkeit. Nicht gefährdet bedeutet nicht frei von Bedrohungen.
Bewertung in der Quelle ansehen ↗Beobachtung und Fotografie
Die Kopfzeichnung sorgfältig mit anderen grünen Spechten vergleichen. Von Wegen aus lauschen, Totholz erhalten und bei Brutvögeln auf Klangattrappen verzichten.
Quellen und weiterführende Informationen
Halten Sie so viel Abstand, dass Vögel ungestört fressen und ruhen können. Betreten Sie keine Kolonien, nähern Sie sich keinen Nestern, scheuchen Sie keine Schlafgesellschaften auf und verwenden Sie keine Klangattrappen für Fotos. Veröffentlichen Sie niemals genaue Neststandorte empfindlicher Arten. Beachten Sie die Schutzgebietsregeln und die Hinweise Ihres Guides.
