Im Donaudelta leben zwei Pelikanarten, die Besucher oft erkennen möchten: Rosapelikan, Pelecanus onocrotalus, und Krauskopfpelikan, Pelecanus crispus. Beginnen Sie mit einer guten Sicht und mehreren Merkmalen. Bei einem entfernten Vogel, ungünstigem Licht oder Jugendkleid ist eine sofortige Bestimmung möglicherweise weniger zuverlässig, als sie wirkt.
Lernen Sie die Namen, bevor Sie Fotos vergleichen
Verwenden Sie beim Prüfen einer Quelle neben dem gebräuchlichen auch den wissenschaftlichen Namen. Übersetzte Vogelnamen ähneln dem englischen Namen nicht immer. Das ist besonders nützlich, wenn Sie mit einer internationalen Gruppe über eine Sichtung sprechen oder Bücher in verschiedenen Sprachen vergleichen.
Halten Sie die beiden Arten in Ihren Notizen auseinander, ohne jeden Vogel unbedingt zuordnen zu müssen. Notieren Sie einen nicht bestimmten Pelikan, wenn die Sicht unvollständig war. Ein hilfreiches Feldnotizbuch beschreibt die Belege, statt eine eindrucksvollere Gesamtzahl anzustreben.
Betrachten Sie Kopf und Gesamterscheinung genau
Die struppigen, gekräuselt wirkenden Kopffedern des Krauskopfpelikans sind bei geeigneter Sicht ein hilfreicher Hinweis. Machen Sie daraus keine Regel, dass ein aus der Entfernung glatt wirkender Kopf die andere Art belegt. Entfernung, Haltung und Bildqualität können Details verbergen.
Vergleichen Sie Aufnahmen aus ähnlichem Blickwinkel und überlegen Sie, ob Sie einen ausgewachsenen Vogel betrachten. Entscheiden Sie nicht anhand übersteigerter Farben auf einem bearbeiteten Foto. Fragen Sie den Guide, welche sichtbaren Merkmale bei dem konkreten Vogel vor Ihnen nützlich sind.
Nutzen Sie den Unterflügel ausgewachsener Vögel als weiteren Vergleich
Bei ausgewachsenen Vögeln, die von unten gut zu sehen sind, zeigt der Rosapelikan einen starken Kontrast zwischen hellen Flügeldecken und dunklen Schwungfedern. Der Unterflügel des Krauskopfpelikans wirkt insgesamt deutlich heller. Prüfen Sie diesen Vergleich bei geeigneter Sicht, statt Vögel dafür zum Fliegen zu bringen.
Warten Sie auf natürliche Bewegung und nutzen Sie möglichst eine Folge von Belegfotos. Prüfen Sie mehr als ein einzelnes unscharfes Bild. Junge Vögel und unvollständige Ansichten erfordern besondere Sorgfalt; es ist angemessen, um Hilfe zu bitten oder die Bestimmung offen zu lassen.
Machen Sie aus der Bestimmung eine Beobachtung
Nehmen Sie sich nach dem Prüfen des Namens Zeit für das Verhalten. Beobachten Sie, ob die Vögel ruhen, gemeinsam ziehen oder fressen und wie sich ihre Position verändert. Die Bestimmung ist der Ausgangspunkt für eine reichere Begegnung, nicht ihr Ende beim Artennamen.
Fotografieren Sie aus respektvollem Abstand und befolgen Sie in der Nähe von Vogelgruppen die Anweisungen des Guides. Das Bild zu diesem Artikel zeigt Rosapelikane; es ist keine Bestimmungstafel mit beiden Arten nebeneinander. Nutzen Sie für eigene Vergleiche eindeutig bestimmte Quellen und dieselbe Sorgfalt wie draußen.
Vor der Reise
- Ordnen Sie gebräuchliche Namen Pelecanus onocrotalus oder Pelecanus crispus zu.
- Prüfen Sie mehrere Merkmale und seien Sie bei Jungvögeln vorsichtig.
- Stören Sie niemals einen Pelikan, um eine Flugansicht zu erhalten.
Vom Lesen hinaus in die Natur
Entdecken Sie die passenden Touren und prüfen Sie anschließend für jeden Termin den Reiseverlauf, den Treffpunkt und die Ausrüstungshinweise. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.
Fragen Sie Ihren örtlichen Guide

